Stephan Grotz
Walter Benjamins Auerbach – Ein wiedergefundenes Buch aus seiner verschollenen Bibliothek

Walter Benjamin (1892-1940), den Hannah Arendt als den „bedeutendsten Kritiker“ seiner Zeit bezeichnete, war auch ein passionierter Leser und Büchersammler. Aufgrund seiner erzwungenen Emigration und Flucht muss seine Bibliothek heute zum größten Teil als verschollen gelten. 

Es ist daher eine kleine Sensation, wenn nun ein Exemplar aus dieser Büchersammlung wieder aufgetaucht ist; und zwar nicht irgendein Buch, sondern die Dante-Arbeit von Erich Auerbach (1892-1957), einem der bekanntesten deutschen Literaturwissenschaftler des 20. Jahrhunderts.

Benjamin hat in diesem Exemplar Randnotizen angebracht, und so können wir ihm quasi über die Schultern schauen bei seiner Lektüre dieses ingeniösen Buches, das ihn zu bemerkenswerten Reflexionen, etwa zum Begriff der Mimesis oder der Esoterik, inspiriert hat. 

InhaltZwei Porträt-Holzschnitte von Christian Thanhäuser und weitere Abbildungen
Jahr2022
ISBN978-3-903409-05-7
Umfang54 Seiten
Format125 × 200 mm
BindungKlebebindung

20 €

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